Kurz gesagt: Welches eingebaute Werkzeug ersetzt welches Addon?

WoW Forever bringt eigene Werkzeuge für einen Teil dessen mit, was drei Addons leisteten.

Der Bearbeitungsmodus verschiebt und skaliert die Oberfläche, statt Bartender4.

Die Schadensanzeige übernimmt einen Teil der Aufgaben von Details!.

Der Abklingzeitmanager übernimmt einen Teil der Aufgaben von WeakAuras.

Schadensanzeige und Abklingzeitmanager bestätigte Blizzard im Q&A vom 17. September 2026.

Layouts im Bearbeitungsmodus nennen die Beta-Notizen vom 24. September.

Keines dieser Werkzeuge ersetzt sein Addon vollständig.

Eine eingebaute Bedrohungsanzeige hat Blizzard nicht angekündigt.

Addon aus Classic EraEingebautes Werkzeug in ForeverWie weit es reicht
WeakAurasAbklingzeitmanagerTeilweise: Symbole für Abklingzeiten und Stärkungenjetzt mit Schurke, Auslöser-Optionen nicht angekündigt
Details!SchadensanzeigeFür Forever bestätigtFunktionsliste für Forever nicht veröffentlicht
Bartender4BearbeitungsmodusVerschiebt und skaliert ElementeLayouts in den Beta-Notizen bestätigt
BedrohungsanzeigeNicht angekündigtAggroanzeige auf Namensplaketten unbestätigtsiehe Abschnitt zur Bedrohung

Stand 4. Oktober 2026, geprüft an Blizzard-Beiträgen und den Release-Seiten der Addons.

Bei unserer Prüfung am 4. Oktober 2026 nannten Bartender4 und Details! Forever.

Eine Forever-Version von WeakAuras konnten wir nicht bestätigen.

Vieles, was Blizzard zu diesen Werkzeugen veröffentlicht hat, gilt für das aktuelle WoW.

Forever nutzt dessen Addon-API; wo Forever abweichen kann, sagen wir es dazu.

Dieser Guide beruht auf Blizzard-Beiträgen und den Release-Seiten der Addons.

Er beruht nicht auf eigenen Spielsitzungen.

Warum Addons eingeschränkt sind: Forever nutzt die moderne Addon-API

Im Entwickler-Q&A vom 17. September 2026 ging es um die Addon-API von Forever.

Zur Wahl standen die Einschränkungen aus Midnight, die Classic-API oder etwas anderes.

Die Antwort: Das Team hat sich für den modernen API-Ansatz entschieden.

Bosskämpfe in Forever seien deutlich einfacher als im aktuellen Spiel, so der Entwickler.

Die Kampfeinschränkungen dürften das Spielerlebnis daher kaum beeinträchtigen.

Eine gemeinsame API soll das Aktualisieren und Entwickeln von Addons erleichtern.

Niemand solle das Gefühl haben, Addons zum Spielen zu brauchen, sagte Blizzard.

Blizzard nannte Schadensanzeige und Abklingzeitmanager als Teil von Forever.

Einen Schwungtimer stellte Blizzard für bald in Aussicht.

Die modernen Regeln erklärt Blizzard in Midnight-Artikeln vom Oktober und November 2025.

Addons sollen keine Kampfentscheidungen für Spieler automatisieren.

Informationen über den aktuellen Kampfzustand werden zum geheimen Wert.

Addons können ihn anzeigen, aber nicht für eigene Logik auslesen.

Das Aussehen fast aller Elemente dürfen Addons weiter ändern.

Dazu gehören Schlachtzugsfenster, Namensplaketten, Aktionsleisten, Schriften und Grafiken.

Eine Forever-Liste abweichender API-Funktionen hat Blizzard nicht veröffentlicht.

Die Release-Seiten der Addons haben wir am 4. Oktober 2026 erneut geprüft.

Die neueste Version von WeakAuras ist 5.22.0 vom 5. September 2026.

Sie nennt Forever nicht.

Bartender4 4.18.0 vom 28. September 2026 nennt Forever in den Metadaten der Datei.

Dort steht Forevers Interface-Nummer 16001.

Auch die neueste Version 4.18.3.1 vom 2. Oktober nennt Forever.

Die neueste CurseForge-Version von Details! stammt vom 29. September 2026.

Ihre CurseForge-Dateiseite führt Forever unter den unterstützten Varianten.

Im Quellcode wurde vom 24. September bis 2. Oktober an Forever gearbeitet.

Wie gut diese Addons in der Beta laufen, haben wir nicht getestet.

AddonNeueste VersionForever
WeakAuras5.22.05. SeptemberNicht genannt
Bartender44.18.3.12. OktoberGenanntseit 4.18.0, 28. September
Details!CurseForge-Version29. SeptemberGenanntauf der CurseForge-Dateiseite

Geprüft am 4. Oktober 2026 auf den GitHub- und CurseForge-Seiten der Addons.

Jede Forever-Version dieser Addons muss sich an dieselben Kampfeinschränkungen halten.

Bearbeitungsmodus: Layout einrichten statt Bartender4

Der Bearbeitungsmodus ist der eingebaute Layout-Editor, und Forever hat ihn.

Die Beta-Notizen vom 24. September beheben einen Fehler mit Layouts.

Vorher wurden Layouts bei aktivierter Gamepad-Oberfläche nicht angewendet.

Blizzard hat den Bearbeitungsmodus 2022 im aktuellen Spiel eingeführt.

Laut Blizzard lässt sich (fast) alles verschieben, und jedes Element hat eigene Optionen.

Layouts lassen sich benennen, speichern, kopieren und teilen.

Offizieller Blizzard-Screenshot des Fensters HUD Edit Mode im aktuellen World of Warcraft mit Layout-Menü, einer Liste von Fenstern und daneben geöffneten Einstellungen der persönlichen Ressourcenanzeige.
Bearbeitungsmodus im aktuellen World of Warcraft (Blizzards Vorschau auf die Midnight-Oberfläche); die Forever-Beta kann anders aussehenBild: © Blizzard Entertainment · Quelle

Im Juli 2026 kündigte Blizzard den Bearbeitungsmodus für die WoW-Classic-Spiele an.

Er sollte mit Patch 1.15.9 kommen.

Die folgenden Schritte beschreibt Blizzard für das aktuelle Spiel.

Forevers eigene Menüs sind nicht veröffentlicht, prüft also jeden Schritt in der Beta.

① Drückt Esc und wählt den Bearbeitungsmodus, wie Blizzard es beschreibt.

② Wählt ein Layout oder kopiert eines unter neuem Namen, damit der Standard bleibt.

③ Klickt ein Element an, um es zu ziehen und Optionen wie Größe zu öffnen.

④ Speichert das Layout, bevor ihr den Bearbeitungsmodus schließt.

Bearbeitungsmodus im aktuellen Spiel

  1. Esc → Bearbeitungsmodus
  2. Layout wählen oder kopierenLayout-Menü
  3. Elemente ziehenjedes mit eigenen Optionen
  4. Speicherndieselben Menüs in der Forever-Beta prüfen

2022 löschte ein Fehler im aktuellen Spiel gespeicherte Layouts.

Blizzard empfahl danach den Export als Text: Teilen, dann In die Zwischenablage kopieren.

Wiederhergestellt wird ein Layout aus diesem Text über Importieren.

Ob Teilen und Importieren in Forever vorhanden sind, hat Blizzard nicht bestätigt.

Seht sie als etwas, das ihr in der Beta sucht, nicht als sichere Sicherung.

Welche Forever-Elemente der Bearbeitungsmodus verschieben kann, ist nicht aufgelistet.

Prüft in der Beta die Leiste oder das Fenster, für das ihr Bartender4 genutzt habt.

Blizzards bekannte Probleme vom 1. Oktober nennen einen neuen Fehler im Bearbeitungsmodus.

Wechselt ihr zur Gamepad-Oberfläche oder zurück, springt das Layout auf den Standard.

Prüft nach einem Wechsel, welches Layout aktiv ist.

Laut den bekannten Problemen vom 18. September kann die Minikarte teils außerhalb liegen.

Das ist ein Spielfehler, kein Fehler in eurem Layout.

Die Schadensanzeige statt Details!

Im Q&A vom 17. September hat Blizzard die Schadensanzeige für Forever bestätigt.

Eine Forever-eigene Beschreibung hat Blizzard nicht veröffentlicht.

Die folgenden Details stammen aus den Midnight-Vorbereitungsnotizen des aktuellen Spiels.

Diese Notizen sind vom Januar 2026.

Im aktuellen Spiel: Optionen > Gameplay-Verbesserungen > Schadensanzeige.

Funktion im aktuellen SpielBeschreibung von Blizzard
EinschaltenOptionen > Gameplay-Verbesserungen > Schadensanzeige
Kategorien
  • Verursachter Schaden, DPS, erlittener Schaden
  • Erlittener vermeidbarer Schaden
  • Hervorgerufene Heilung, HPS
  • Unterbrechungen, Bannungen
FensterBis zu 3, Hauptfenster im Bearbeitungsmodus
VerlaufEinzelne Begegnungen und bis zu 30 letzte
AufschlüsselungKlick auf einen Eintrag

Aus Blizzards Midnight-Patchnotes für das aktuelle Spiel; für Forever nicht Punkt für Punkt bestätigt.

Kategorien sind verursachter Schaden, Schaden pro Sekunde (DPS) und erlittener Schaden.

Dazu kommen erlittener vermeidbarer Schaden und hervorgerufene Heilung.

Auch Heilung pro Sekunde (HPS), Unterbrechungen und Bannungen sind Kategorien.

Sie zeigt bis zu 3 Fenster gleichzeitig.

Das Hauptfenster wird im Bearbeitungsmodus verschoben, skaliert und angepasst.

Sie speichert jede Begegnung und eine Zusammenfassung der bis zu 30 letzten.

Ein Klick auf einen Eintrag öffnet die Aufschlüsselung nach Fähigkeiten.

Offizieller Blizzard-Screenshot von zwei Schadensanzeige-Fenstern im aktuellen World of Warcraft neben einem Einstellungsfenster der Schadensanzeige mit Stil, Zahlen, Breite, Höhe, Abstand, Transparenz und Sichtbarkeit.
Fenster der Schadensanzeige und ihre Einstellungen im Bearbeitungsmodus im aktuellen World of Warcraft (Blizzards Vorschau auf die Midnight-Oberfläche)Bild: © Blizzard Entertainment · Quelle

Laut Blizzard wird die moderne Anzeige serverseitig erfasst.

Dadurch kann sie in manchen Situationen genauer sein als Addons.

Bedrohung gehört nicht zu den modernen Kategorien.

Dass Schalter und Kategorien in Forever gleich sind, hat Blizzard nicht bestätigt.

Das gilt auch für die Fensterzahl, prüft diese Punkte also selbst in der Beta.

Der Abklingzeitmanager: ein teilweiser Ersatz für WeakAuras

Der Abklingzeitmanager in Forever holt wichtige Infos aus Stärkungs- oder Aktionsleiste.

Er zeigt sie an einer Stelle, die ihr selbst wählt.

Er ist standardmäßig aus.

Ihr schaltet ihn in den Optionen unter Gameplay-Verbesserungen ein.

Abklingzeitmanager einschalten

  1. Optionen öffnen
  2. Gameplay-Verbesserungenstandardmäßig aus
  3. Einschalten und testenin der Beta Druide, Magier, Priester, Schurke, Krieger oder Hexenmeister

Laut den Beta-Notizen vom 24. September konnten ihn zuerst 5 Klassen testen.

Das waren Druide, Magier, Priester, Krieger und Hexenmeister.

Das Beta-Update vom 1. Oktober hat den Schurken ergänzt.

Nach unserer Zählung sind das 6 Klassen; eine Gesamtzahl nennt Blizzard nicht.

Jäger, Paladin und Schamane nennt noch keines der beiden Updates.

Weitere Klassen sollen laut Blizzard in künftigen Updates testbar werden.

Seit dem Update vom 1. Oktober werden auch Volksfähigkeiten unterstützt.

Am 24. September hieß es, Zauberränge würden noch nicht unterstützt.

Am 1. Oktober hieß es, doppelte Einträge je Zauberrang sollten nicht mehr erscheinen.

Das gilt laut Blizzard für die Klassen, die schon unterstützt wurden.

In Blizzards bekannten Problemen gilt der Abklingzeitmanager weiter als in Arbeit.

Laut dieser Liste unterscheidet sich die Umsetzung je nach Klasse.

Die am 24. September ergänzten Probleme sind noch nicht als behoben markiert.

PunktStandBlizzard-Hinweis
Klassen
  • Druide, Magier, Priester, Krieger, Hexenmeister
  • Schurke
24. SeptemberSchurke am 1. Oktober ergänzt
VolksfähigkeitenUnterstützt1. Oktober
ZauberrängeDoppelte Einträge je Rang sollten nicht mehr erscheinen1. Oktoberbereits unterstützte Klassen
Begleiter-AbklingzeitenNicht verfolgbarBekanntes Problem, 24. September
GegenstandsverbesserungenNicht verfolgbarz. B. Windzorn, SchurkengifteBekanntes Problem, 24. September
Arkanschlag, GesundheitssteinNicht verfolgbarBekanntes Problem, 24. September
PriesterVerfolgt standardmäßig alle ZauberBekanntes Problem, 24. September

Nach Blizzards Beta-Notizen und bekannten Problemen, Stand 1. Oktober; keines davon ist als behoben markiert.

Abklingzeiten von Begleitern lassen sich nicht verfolgen.

Gegenstandsverbesserungen wie Windzorn oder Schurkengifte lassen sich nicht verfolgen.

Arkanschlag und die Abklingzeit des Gesundheitssteins lassen sich nicht verfolgen.

Priester verfolgen standardmäßig alle Zauber.

Die vollständige Liste steht in Blizzards Beitrag zu bekannten Problemen (siehe Quellen).

Am meisten wünscht sich Blizzard Rückmeldungen, welche Zauber verfolgt werden sollen.

Im aktuellen Spiel hat Blizzard ihm inzwischen Ton- und Bildalarme hinzugefügt.

Dazu kamen dort Schwächungszauber auf dem Ziel und teilbare Layouts.

Was davon es in Forever gibt, hat Blizzard nicht gesagt.

Offizieller Blizzard-Screenshot des Fensters Advanced Cooldown Settings im aktuellen World of Warcraft mit Zaubersymbolen in den Reihen Essential Cooldowns, Utility Cooldowns und Not Displayed, ein Symbol wird zwischen den Reihen gezogen.
Erweiterte Abklingzeiteinstellungen im aktuellen World of Warcraft (Blizzards Vorschau auf die Midnight-Oberfläche); für Forever nicht bestätigtBild: © Blizzard Entertainment · Quelle

Welche Auslöser- oder Bedingungsoptionen Forevers Version hat, ist nicht angekündigt.

Die modernen Regeln schränken Logik ein, die aus Kampfdaten Entscheidungen ableitet.

So etwas kann in Forever kein Addon nachbauen, auch keine künftige WeakAuras-Version.

Bedrohung ohne Bedrohungsanzeige

Bedrohung zählt in Forever weiter, so Blizzards Zusammenfassung der Einblicke.

Schadensverursacher müssen auf Bedrohung achten und Ziele sorgfältig fokussieren.

Flächenschaden sollen sie nur einsetzen, wenn es sicher ist.

Stand 4. Oktober 2026 hat Blizzard keine eingebaute Bedrohungsanzeige angekündigt.

Auch die Kategorien der modernen Schadensanzeige enthalten keine Bedrohung.

Spieler haben in Blizzards Forever-Foren danach gefragt.

Der Beitrag in unserem Tagesbericht vom 28. September hatte keine Blizzard-Antwort.

Blizzards bekannte Probleme vom 1. Oktober nennen einen Bedrohungsfehler.

Schwächungszauber wie Feenfeuer und Demoralisierender Ruf erzeugen keine Bedrohung.

Bis zur Behebung sollten Tanks dafür nicht auf diese Zauber setzen.

Im aktuellen Spiel brachten Notizen vom Januar 2026 Bedrohungsanzeigen an Namensplaketten.

Dazu kam die Option Aggroanzeige in den Namensplaketten-Einstellungen unter Gameplay.

Ob Forevers Namensplaketten-Optionen sie enthalten, hat Blizzard nicht gesagt.

Die Beta-Notizen vom 24. September nennen nur eine neue Auswahlanzeige der Plaketten.

Gibt es in eurem Forever-Client eine Aggro-Option für Namensplaketten, schaltet sie ein.

Sonst haltet euch an das, was Blizzard von Schadensverursachern verlangt.

① Achtet auf Bedrohung: behaltet im Blick, wie viel ihr erzeugt.

② Wählt euer Fokusziel sorgfältig.

③ Setzt Flächenschaden nur ein, wenn es sicher ist.

④ Sind es zu viele Gegner für den Tank, nutzt Kontrolleffekte.

Blizzard nennt Verwandlung, Verbannen, Furcht und Festwurzeln als Beispiele.

Eine weitere Gewohnheit ist unser eigener Rat, keine Aussage von Blizzard.

Lasst den Tank ziehen und Bedrohung aufbauen, bevor ihr angreift.

Ob Bedrohungsdaten in Forever als eingeschränkte Kampfdaten gelten, ist nicht bekannt.

Noch nicht angekündigt – und eine Checkliste vor dem Start

Stand 4. Oktober 2026 hat Blizzard mehrere Forever-Details nicht veröffentlicht.

Dazu gehören eine Liste der Elemente im Bearbeitungsmodus und Details zur Schadensanzeige.

Offen ist auch, wann alle Klassen den Abklingzeitmanager nutzen können.

Einen Termin für den Schwungtimer gibt es ebenfalls nicht.

Unser am 28. September 2026 erfasster Tagesbericht enthielt einen Thread auf r/classicwow.

Er fragte, welche Forever-Addons Spieler nutzen, und hatte 43 Kommentare.

① Baut in der Beta ein Layout und sichert es als Text, falls es Teilen gibt.

② Taucht die Schadensanzeige auf, schaltet sie ein und notiert ihre Kategorien.

③ Testet den Abklingzeitmanager mit einer unterstützten Klasse und meldet Wünsche.

④ Prüft vor dem Start die Release-Seiten der Addons erneut.

Installiert nur Dateien, die Forever nennen.

Wie ihr Addons installiert, steht in unseren Guides zu Addon-Empfehlungen und -Status.

Deshalb wiederholen wir es hier nicht.